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Ägypten

(arab.: مصر Mişr) liegt im Nordosten Afrikas, die zu Ägypten gehörende Halbinsel Sinai wird im allgemeinen zu Asien gezählt. Das Land grenzt an das Mittelmeer, das Rote Meer (Golf von Akaba), den Gaza-Streifen, Israel, Libyen und den Sudan. Die Landfläche Ägyptens besteht im wesentlichen aus der Stromoase des Nils sowie der Libyschen Wüsten in Westen und der östlichen arabischen Wüste.
Die Bevölkerung siedelt primär im Niltal, im Nildelta, am Suezkanal und am touristisch bedeutsamen Rote Meer. In den westlichen Oasen Fajum, Dakhla, Farafra, Siwa und Kharga leben nur wenige Menschen.

Geschichte

Die Anfänge der ägyptischen Zivilisation liegen ca. 7.000 Jahre in der Vergangenheit. Die ägyptische Geschichte wird in viele Epochen gegliedert:

Speziell die Einteilung der geschichtlichen Perioden der vorchristlichen Zeit geht auf Manetho zurück, der die Herrscherlisten des alten Ägypten bis zum letzten ägyptischen Pharao in 30 Dynastien eingeteilt hat.
Siehe dazu auch den Hauptartikel: Geschichte des Alten Ägypten
Aus der altägyptischen Kultur sind bis heute eine Reihen von Bauwerken erhalten. Die wohl bekanntesten sind die Pyramiden von Gizeh, die auch zu den 7 antiken Weltwundern zählen. Die alten Ägypter beherrschten die Kunst der Mumifizierung und zahlreiche Mumien sind gefunden worden. Die Wissenschaft, die sich mit der altägyptischen Kultur und Geschichte befasst, ist die Ägyptologie.
In späterer Zeit wurden christliche Kirchen und Klöster gebaut. Das bekannteste Kloster ist das auf der Sinai-Halbinsel liegende Katharinenkloster. Die meisten der in islamischer Zeit errichteten Moscheen stehen in Kairo. Deren bedeutendste Moschee ist wohl die zur gleichnamigen Universität gehörige Al-Azhar-Moschee.