Lage
Die äquatoriale Inselkette ist flächen- und einwohnermäßig der größte Staat Südostasiens und größte Inselstaat der Welt sowie mit ca. 214 Millionen Einwohnern (2003) die viertgrößte Nation der Welt. Die Landfläche Indonesiens verteilt sich auf etwa 14.000 Inseln. Die nord-südliche Ausdehnung beträgt ca. 1800 km, die west-östliche umfasst mehr als 5000 km.
Nördlich von Indonesien liegen das indische Unionsterritorium Andamanen und Nikobaren, Malaysia, Singapur, Südchinesisches Meer, die Philippinen und Palau, östlich Papua-Neuguinea, südlich Australien und Indischer Ozean, letzterer liegt auch östlich von Indonesien. Gegen West-Malaysia und Singapur wird Indonesien durch die Malakkastraße abgegrenzt, gegen die Philippinen durch die Celebes-See
Geographie
Zu Indonesien gehören die Großen (außer dem Nordteil Borneos) und die Kleinen Sunda-Inseln (außer Timor-Leste) sowie die Molukken, und damit der größte Teil des Indonesischen Archipels, außerdem gehört die Westhälfte Neuguineas (West-Papua, ehemals Irian Jaya) zu Indonesien. Damit liegt Indonesien nicht nur in Asien, sondern hat auch Anteil an Australien.
Die Hauptstadt Jakarta hat etwa 11 Mio. Einwohner und liegt auf Java, der Hauptinsel, auf der etwa zwei Drittel der Menschen leben. Flächenmäßig größer als Java sind Kalimantan (Borneo, im Norden liegen Ost-Malaysia und Brunei), Sumatra und Sulawesi. Weitere bekannte Inseln sind das touristisch interessante Bali und Komodo, die Heimat des Komodowarans.
Indonesien ist vulkanisch geprägt und dadurch sehr gebirgig. Flora und Fauna Indonesiens sind tropisch. Quer durch das Land läuft die Wallace-Linie, die biologisch Asien und Australien trennt.
Die Wallace Linie
Wallace stellte eine Linie fest, durch das Wahey Archipel, zwischen Borneo und das Celebes und östlich Bali.
Diese Entdeckung, die jetzt als die Wallace Linie bekannt ist, trennt die Kontinente von Asien und von Australien zoologisch.
Westlich von der Linie sind meistens Sorten, die mit asiatischen Sorten zusammenhängen, zu den Sorten des Ostens meistens, die mit australischen Sorte zusammenhängen. Im 20th Jahrhundert haben geologische Studien der Plattentektonik gezeigt, dass die Indo-Australische Platte, die die Wallace Linie als Grenze hat, ihre Fortführung am genau gleichen Punkt am Meeresboden hat. Das heißt, daß es nie eine mögliche Landbrücke zwischen den beiden Regionen gegeben hat und dass demzufolge die zoologische Verteilung sich jeweils vollständig getrennt weiterentwickelt hat. Selbst eine Überbrückung für Vögel oder Fische dieser Linie - haben neuere Untersuchungen gezeigt - scheint nicht stattzufinden, da die unterseeische Grenzlinie einerseits sehr tief ist, andererseits von sogenannten Jetstreams (unterseeische Strömungen von bis zu 200 km/h) charakterisiert ist. Warum Vögel diese Grenze meiden ist bis heute unbekannt.
Im Osten dieser Linie findet man z.Bsp. Beuteltiere, im Westen nicht.







