Geschichte
Die Insel wurde zunächst 1160 v. Chr. von Hinterindien aus bevölkert.
1819 gründete Sir Thomas Stamford Raffles, Agent der britischen Ostindischen Handelskompanie, am alten Handelssitz Singapur ("Stadt des Löwen") die erste Niederlassung. Die Insel war zuvor nur von 20 malaiischen Fischerfamilien bevölkert und eine Zufluchtstelle für Seeräuber.
1824 hatte die Kompanie die gesamte Insel vereinnahmt, die sie dem Sultan von Johor für 60.000 Dollar und eine Jahresrente von 24.000 Dollar abkaufte.
Von 1867 an hatte Singapur den Status einer britische Kronkolonie, bis die Insel im Zweiten Weltkrieg von Japan erobert wurde.
Die Einwohnerzahl ganz Singapurs im Jahr 1881 betrug 172.993.
1945 wurde Singapur an die Briten zurückgegeben, welche dem Land 1963 die Unabhängigkeit gewährten (1. September). Darauf schloss sich Singapur der Föderation Malaysia an (16. September). Zwei Jahre später (1965) verließ Singapur die Föderation und wurde eine eigenständige Republik (9. August).
Bis heute gibt es Streitigkeiten mit Malaysia, darunter wären:
- Streit über die Wasserverrechnung und -versorgung, die von Malaysia geliefert und von Singapur aufbereitet wird;
- Streit über den Besitz der Insel Pedra Branca (port. Name)/Pulau Batu Putih (malaiischer Name), sowie den Inseln Middle Rocks und South Ledge. Eine Klärung vor dem Internationalen Gerichtshof wird angestrebt;
- (Grenz-)Streitigkeiten über Singapurs Landgewinnung, Brückenbau und Seegrenzen.


