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Doi Inthanon (2576m)

Bangkok
(thailändisch Krung Thep oder offiziell Krungthep Mahanakhon) ist die größte Stadt und seit 1782 die Hauptstadt des Königreichs Thailand. Die Stadt liegt am Chao-Phraya-Strom (in der westlichen Welt als Maenam bezeichnet) und nördlich des Golfs von Thailand. Das westlich des Maenam gelegene Gebiet wird Thonburi genannt und war bis 1971 eine eigenständige Stadt, während der östlich gelegene Teil vor mehr als zweihundert Jahren ein kleines Fischerdorf mit dem heutigen Stadtnamen war. Das Stadtgebiet dehnt sich auf über 6.000 km² aus.

Geographie

Die Landfläche Thailands erinnert in seiner Gestalt an den Kopf eines Elefanten. Die maximale Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung liegt bei 1.770 km, in Ost-West-Richtung etwas mehr als 800 km.
Die Nordregion ist bergig, dort findet sich auch der höchste Punkt des Landes: Doi Inthanon (2576 m). Der Nordosten (auch Isan oder Issaan genannt) besteht aus der Khorat-Hochebene, einer im Sommer staubtrockenen, in der Regenzeit jedoch überschwemmten Landschaft, die keine intensive Landwirtschaft zuläßt. Bewässerungsprojekte und Staudämme sollen hier Abhilfe schaffen.
Im Osten des Isan bildet der Mekong die Grenze zu Laos. Die Zentralregion wird beherrscht vom Maenam Chao Phraya, der dem fruchtbaren Land Wasser zuführt und südlich von Bangkok in den Golf von Thailand mündet. Die Ostregion ist landwirtschaftlich geprägt und liegt am Golf von Thailand. Die schönen Strände und vorgelagerten Inseln führten zu einem verstärkten Tourismus. Die Südregion liegt auf der langgestreckten malaiischen Halbinsel, die den Pazifischen Ozean vom Indischen Ozean trennt. Der Isthmus von Kra bildet die schmalste Stelle zwischen den beiden Meeren und ist nur 64 km breit. Berglandschaften (im nördlichen Teil das Tenasserim-Gebirge an der Grenze zu Birma, im äußersten Süden das Grenzgebirge Sankara Khiri zu Malaysia), Regenwald und Traumstrände wechseln sich ab. Die Bevölkerung ist hier zunehmend moslemisch und spricht mehr malaiisch.
Das Klima ist tropisch-monsunal, die Temperaturen liegen ganzjährig über 18° C. Jahreszeiten werden nicht wie bei uns über Temperaturunterschiede bestimmt, sondern über die monatlichen Niederschlagsmengen. Ganz grob gilt folgendes: (1) vom November bis Februar führen die vorherrschenden Nordwinde trockene und kühle Luft heran, (2) in der Vormonsun-Zeit März bis Mai herrschen die höchsten Temperaturen (oft deutlich über 35° C), (3) von Juni bis September dauert die Regenzeit mit dem Monsun aus Südwest.
Über 60.000 km2; der Landfläche und mehr als 6.000 km2; Meeresfläche und Inseln sind als Nationalpark, Wildschutzgebiet und Meerespark ausgewiesen, siehe dazu Nationalparks in Thailand.

Geschichte

Thailand, das bis 1938 (und für kurze Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1949) Siam hieß, ist der einzige Staat Südostasiens, der dem Kolonialismus trotzen konnte, im Gegensatz zu seinen Nachbarn Malaysia, Birma, Laos, Kambodscha und Vietnam. Aus diesem Grund wird Thailand auch als "Land der Freien" bezeichnet.