Italien (italienisch Italia)
in Europa am Mittelmeer. Angrenzende Staaten sind Frankreich, Schweiz, Österreich, Slowenien, sowie die Enklaven San Marino und die Vatikanstadt (in Rom). Zu Italien gehören die Mittelmeer-Inseln Sizilien, Sardinien und Elba sowie das völkerrechtlich nicht anerkannte Fürstentum Seborga. Italien ist unter anderem bekannt für seine Küche, Mode- und Designerartikel, Bekleidungsindustrie, Architektur, Kunst, Musik und Touristenziele.
Geschichte
Italien, vor allem Mittel- und Süditalien, war schon seit der Antike ein wichtiges europäisches Kulturzentrum, und war so Teil und Zentrum des Römisches Reich. Nach dem Einfall der Goten jedoch, wurde Italien immer zersplitterter und verkam zu einem Spielball der umliegenden Großmächte. Erst in der Zeit des "Risorgimento" konnte eine nationale Einigung erzielt werden, vor allem durch die Freiwilligenverbände unter Giuseppe Garibaldi. Den Ersten Weltkrieg gewann Italien auf der Entente-Seite, im Zweiten Weltkrieg kämpfte Italien jedoch an der Seite Deutschlands und wurde von den Alliierten Truppen geschlagen.
Politik
Italien ist seit 1946 eine parlamentarische Republik. Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident, das Parlament besteht aus zwei Kammern (Abgeordnetenkammer und Senat, die alle fünf Jahre gewählt werden und absolut gleichberechtigt sind. Regierungschef ist der Ministerpräsident, seit 2001 Silvio Berlusconi.
Zudem ist Italien Mitglied in mehreren überstaatlichen Organisationen. Mit dem 4. April 1949 erfolgte der Eintritt in die NATO. Seit dem 14. Dezember 1955 gehört Italien den Vereinten Nationen an. Zudem ist das Land als Gründungsmitglied der Europäischen Union am 1. Januar 1958 ein bedeutender Ansprechpartner in Europa.




